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Angebote für die Osterzeit

 

Er lebt.

Jesus lebt, er ist auferstanden. Daran glauben wir und gibt uns Kraft für unser Leben.
Ja wenn das so ist, dann müssen wir uns wundern, warum es in unseren Kirchen immer leerer wird und die Botschaft von Jesus so wenig verstanden wird, dass wir kaum noch etwas davon spüren in unserem Miteinander und in unserem Alltag. Der Glaube verdunstet mehr und mehr in unseren Gemeinden.

„Vielleicht zeigt diese Zeit der leeren Kirchen den Kirchen symbolisch ihre verborgene Leere“ so schreibt Tomas´ Halik in einem Artikel und weist darauf hin, dass wir die Wende vom statischen „Christ sein“ zum dynamischen „Christ werden“ einläuten sollten.
Wie könnte das gehen? Vielleicht sollten wir bewusst mehr unsere eigene Spiritualität in den Blick nehmen und darauf schauen, wie wir unseren Glauben ins Leben umsetzen. Halik fragt sich, wo können wir heute dem lebendigen Christus begegnen? Diese Frage gebe ich gerne weiter.

Nun ein kleiner Blick auf unsere Glaubenspraxis vor Ort in unserer Gemeinde: Es gibt seit ca. 2 Jahren eine kleine Projektgruppe (Treff am Strom). Zusammen haben wir die Idee von einem Glaubensspielplatz entwickelt und suchen nun Ideen aus unserer Pfarreiengemeinschaft und darüber hinaus.
Die Ausschreibung im Pfarrbrief soll uns anregen, Ideen, Vorschläge, Wünsche, vielleicht auch Träume zu sammeln, damit das Glaubensleben in unseren Pfarreien wieder spürbar wachsen kann. Wir hoffen auf viele Teilnehmer, die uns ihre Gedanken und Überlegungen zukommen lassen. Weg und Möglichkeiten gibt es sicher viele und der Kreativität sollten keine Grenzen gesetzt werden.
Wir können uns sicher sein, dass „er lebt“ unter uns und in uns. Es wäre ein Segen für unsere Pfarreiengemeinschaft, wenn es uns gelingt diesen Glauben an den Auferstandenen wieder lebendig werden zu lassen.
Wir freuen uns auf viele gute schöpferische Ideen für unseren Glaubensspielplatz und wünschen

Segensreiche Ostern.

Renate Wessling, Gemeindereferentin

Jesus lebt in unseren Herzen

„Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Mt.18, 20 Dieser bekannte Bibelvers ist uns allen geläufig und wird oft zitiert.

Auf die Frage: „Wohin ist Christus auferstanden?“ kann nach Eugen Biser (Religionsphilosoph und kath. Priester) die Antwort nur lauten: „In die Mitte der in seinem Namen Versammelten (Mt.18.20) und damit in die Herzen der Seinen.“ Er war von einer tiefen mystischen Gottesbegegnung ergriffen und kann deshalb in seiner „Theologie“ zu solchen Aussagen vordringen. Diese innige liebende Beziehung zu Jesus Christus befähigt uns Menschen dazu, unsere Ängste zu überwinden und unsere Grenzen zu überschreiten und uns auf das Abenteuer der Nachfolge einzulassen, so meint er weiter. Die grundlegende Botschaft Jesu besteht darin, den bedingungslos liebenden Vater zu verkünden. Nachfolge meint also für uns, diese Liebe, die Jesus vorgelebt hat, weiterzugeben. So kann die Botschaft durch uns weitergetragen werden hinein in die Herzen der Menschen.

Ein wunderbarer Gedanke, der für unsere Gemeinden zu einer lebendigen Lebenswirklichkeit werden kann. Wenn Jesus in unseren Herzen aufersteht, dann heißt es für uns als Christen, dass wir durch dieses Neuwerden in Jesus unser Leben verwandeln lassen können und wirklich dazu befähigt werden „neue“ Wege zu gehen, ohne Angst, dafür aber mit viel Gottvertrauen.

Renate Wessling, Gemeindereferentin

[für die RZ vom Freitag, 9. April 2021]

 

Melodie: Kommunität Gnadenthal (1972)
(Das Audio ist eine Verlinkung zu https://www.evangeliums.net/lieder/lied_wo_zwei_oder_drei_in_meinem_namen_versammelt_sind_kanon.html).

Ökumenischer Ostermontagsgottesdienst 2020

Corona-bedingt wurde der ökumenische Gottesdienst für Ostermontag 2020 in der St. Josefskapelle aufgezeichnet.