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Pfarreiengemeinschaft

Die Pfarreiengemeinschaft – bestehend aus den Pfarreien St. Nikolaus Bacharach, Maria Himmelfahrt Niederheimbach, St. Margaretha Oberheimbach und St. Clemens Trechtingshausen – wurde 2011 zum Dekanat St. Goar innerhalb des Bistums Trier errichtet (Errichtungsdekret). Das Gebiet liegt linksrheinisch im UNESCO-Welterbe "Oberes Mittelrheintal". mit den Orten Bacharach (mit Henschhausen, Medenscheid, Neurath und Steeg), Breitscheid, Manubach, Oberdiebach (mit Rheindiebach und Winzberg), Niederheimbach, Oberheimbach und Trechtingshausen. Der Rhein bildet die Grenze zum Bistum Limburg.

Durch das Pfarrgebiet verlief früher die Grenze zwischen den alten Erzdiözesen Mainz (Trechtingshausen., Niederheimbach, Oberheimbach) und Trier (die anderen Orte, das sogenannte Vierthälergebiet). Die kirchlicherseits zum Erzbistum Mainz gehörenden Orte, gehörten weltlicherseits auch zum Erzstift Mainz und waren von der Reformation nicht betroffen. Die Vierthäler waren Bestandteil des kurpfälzischen Oberamtes Bacharach. Hier wurde seit 1546 evangelisch gepredigt und 1558 entgültig die Reformation eingeführt. Dadurch wurden alle alten Kirchen evangelisch. Erst im Laufe des 17. Jahrhunderts entstand wieder eine katholische Gemeinde (bis heute Diaspora).

Durch die französische Besetzung ab Ende des 18. Jahrhunderts (infolge der französischen Revolution) wurden die Orte beider Territorien 1798–1814 Bestandteil des neu gebildeten Kantons Bacharach im Rhein-Mosel-Departement. Jeder Kanton hatte üblicherweise nur eine einzige katholische Pfarrei. Die Kantonalspfarrei des Kantons Bacharach wurde 1802–1821 dem neu geschaffenen Bistum Aachen zugeordnet. Als die Diözesen 1821 neu geordnet wurden, fielen die Orte der Pfarreiengemeinschaft an das Bistum Trier.

Seit 2004 gehören die vier Pfarreien zum neu errichteten Dekanat St. Goar (Errichtungsdekret) im Visitationsbezirk Koblenz. Zum 31. Dezember 2022 wurde das Dekanat St. Goar aufgelöst (Auflösungsdekret). An seine Stelle tritt ab 1. Januar 2023 der Pastorale Raum St. Goar (Errichtungsdekret). Zum 1. Januar 2024 ist die Fusion der Pfarreiengemeinschaft zu einer neuen Pfarrei geplant.

Pfarrei-Fusion

Die Gremien der einzelnen Pfarrorte in unserer Pfarreiengemeinschaft haben sich getroffen, um zwei Großprojekte auf den Weg zu bringen. Zum einen arbeitet ein Arbeitskreis an einem Präventionskonzept zum Schutz von Menschen allen Altersstrukturen.

Ein zweites Gremium befasst sich mit der bevorstehenden Fusion zum 01.01.2024. Ab diesem Zeitpunkt werden die jetzigen vier Pfarreien aufgelöst und als eine neue gemeinsame Pfarrei gegründet.

Ich kann ihnen jetzt schon sagen, dass die Gottesdienstorte bleiben werden! Es ist primär eine Zusammenführung der Verwaltungseinheit mit dem Ziel auch auf pastoraler Ebene enger zusammenzuarbeiten.

Um mit dem Bild des Gartens zu bleiben, die Zäune der vier Einzelgärten die schon zusammen waren, werden jetzt zurückgebaut.

Auch wenn Strukturen wichtig sind, gilt es aber auch unseren Glauben wie eine zarte Pflanze zu pflegen, denn das ist eine Aufgabe die uns alle betrifft. Glaube braucht Pflege. Der Glaube ist nicht nur eine reine Privatsache, Glaube wurde immer in Gemeinschaft gelebt und weitergegeben. Darum lade ich Sie wieder alle herzlich zu den Gottesdiensten und in verschiedenen Angeboten in unserer Pfarreiengemeinschaft ein, denn wir alle gehören zu diesem Garten und sind sozusagen Pflanzen im Garten Gottes. So ist auch unsere Pfarrgemeinde ein Spiegelbild der Schöpfung. Wir sind kein durchgestylter Steingarten oder ein ehrwürdiger alter Stadtpark, sondern ein Ort des Lebens, ein „Biotop“ wo jede und jeder willkommen ist, Freud und Leid miteinander geteilt werden und die Vielfalt des Lebens zum Blühen kommen soll. Wir uns als einzigartiges Geschenk verstehen können.

Ich wünsche allen in den kommenden Sommermonaten eine gute Zeit – ob in Ihrem eigenen Garten oder im oder an ihrem Urlaubsort.

Ihr Michael Knipp, Pfr.
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