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Treff am Strom

Mit dem „Treff am Strom“, seiner Bibliothek und seinen Angeboten an regelmäßigen Veranstaltungen in Bacharach soll ein sogenannter „Dritter Ort“ geschaffen werden, an dem Kirche positiv erfahrbar wird. Während mit dem „Ersten Ort“ das Zuhause und dem „Zweiten Ort“ die Arbeits-/Ausbildungswelt gemeint ist, sind mit dem „Dritten Ort“ inszenierte Lebensräume gemeint, „in denen man sich vorübergehend aufhält“, die leicht zugänglich und einladend sind und zur lebendigen Gemeinschaft beitragen sowie das Gefühl der Zugehörigkeit fördern. Der Begriff des „Dritten Ortes“ hat sich insbesondere in der Bibliothekslandschaft mittlerweile fest etabliert. Die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) soll sich zu einem solchen Aufenthalts- und Begegnungsort  mit hoher „Aufenthaltsqualität“ entwickeln und ein „breites Lern- und Bildungsangebot“ bzw. Glaubens- und Seelsorge-Angebot bieten. Der „Treff am Strom“ soll das Gefühl eines zweiten Zuhauses vermitteln.

Es ist geplant, ein Angebot an regelmäßigen Veranstaltungen zu schaffen, die auch  Bezug nehmen zu unserem Glauben, beispielsweise

•    Themenabende
•    Kaffee-Ecke
•    Veranstaltungen für Familien / Mutter-Kind-Treffen.
•    Ökumenische Veranstaltungen

Örtlichkeit

Als Ort für die Bibliothek als „Dritten Ort“ dient der Gebäudekomplex des ehemaligen Kapuzinerklosters in Bacharach. Das Kloster wurde Ende des 17. Jahrhunderts auf dem vormaligen Zollgelände errichtet. Das Gebäude ist verkehrsgünstig gelegen. Unmittelbar benachbart (nur durch einen Bahnübergang getrennt) liegt der barrierefreie Bahnhof Bacharach. Außerdem führt auf der anderen Seite die Bundesstraße (B9) vorbei. In unmittelbarer Nähe stehen zahlreiche Parkplätze zur Verfügung. Das Gebäude ist auch vom Rhein, vom Fahrradweg oder für Fußgänger gut sichtbar. Es stehen Räume unterschiedlicher Größenordnungen zur Verfügung. Auch ein abgeschlossener Außenbereich (Pfarrgarten) ist angeschlossen.

Namensgebung

Durch den Namen soll auf den Dritten Ort als Aufenthaltsort/Treffpunkt hingewiesen werden. Dieser ist an einem großen Strom – dem Rhein – gelegen. Außerdem soll auf das ehemalige Kapuzinerkloster bzw. den Geist der Kapuziner – die sich durch besondere Liebe zu Stille und zum Gebet sowie die Nähe zum Volk auszeichnen – Bezug genommen werden. Dadurch ergibt sich der Projektname „Treff am Strom – Neue Gedanken im alten Kapuzinerkloster“.

Projektlogo

Als Logo wird das Spielkarten-Kreuz an einem stilisierten Fluss gewählt. Der Fluss hat annähernd die Form des Rheines bei Bacharach. Bei französischen Spielkarten bezeichnet „trèfle“ die Spielkartenfarbe, die in Deutschland „Kreuz“ bezeichnet wird. Gleichzeitig bedeutet „trèfle“ im Französisch aber auch Klee(blatt). Mit dem 3-blättriges Kleeblatt hat der Heilige Patrick den Iren die Dreifaltigkeit erklärt. So haben wir sowohl bei einem Kleeblatt als auch bei einem Kreuz einen christlichen Bezug.

Die drei Blätter des Kleeblattes bzw. die drei Kreuzarme sollen aber auch das Zusammenspiel von Erstem (Wohnumfeld), Zweitem (Arbeitsumfeld) und Drittem Ort (Freizeit) darstellen. Man kann „trèfle“ aber auch als schwäbisches Wort „Treffle“ interpretieren, also einem Ort, an dem man sich trifft. Beides bietet einen Bezug zum Dritten Ort.