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Kirchen und Kapellen

Unsere Pfarreiengemeinschaft hat verschiedene Gotteshäuser. Sie sind zu unterschiedlichen Zeiten entstanden. Diese reichen von romaischen Elementen bis zu Bauten des frühen 20. Jahrhunderts.

  • Bacharach, St. Nikolauskirche

    Ab 1685 wurde auf dem vormaligen Zollgelände ein Kapuzinerkloster erbaut. Die Kirche, das anschließendes ehemaliges Klostergebäude sowie einige Wehrmauern sind noch erhalten. Nachdem das Kloster 1802 säkularisiert wurde, diente St. Nikolaus weiterhin als Pfarrkirche. Das ehemalige Klostergebäude ist heute Pfarrzentrum. Im Inneren ist die Kirche schlicht gestaltet. Die ursprüngliche Ausstattung ist weitgehend erhalten. Das einschiffige Langhaus hat ein Tonnen-, der eingezogene Chor ein Kreuzgewölbe. Hinter dem Hochaltar befindet sich der tonnengewölbte ehemalige Mönchs-Chor.

    Die Kirche ist nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet.

  • Bacharach, St. Josefskapelle

    Die St. Josefskapelle und die an beiden Seiten anschließenden Gebäude wurden als kath. Latein-Schule 1758 durch Kurfürst Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach gestiftet. Sie sollte als "Pfarrkapelle" auch Ersatz für die baufällige Wernerkapelle dienen, die bei der Pfälzer-Kirchenteilung den Katholiken als Pfarrkirche zugewiesen wurde. In dem einschiffigen Rococo-Bau mit Volutendecke befindet sich ein Altar mit Drehtabanakel.

    Die Kapelle ist täglich zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet.

  • Bacharach, Ruine der Wernerkapelle

    Die Hochgotische Wernerkapelle wurde um den Vorgängerbau der St. Kunibertskapelle als Wallfahrtskirche errichtet. Da eine Heiligsprechung Werners unterblieb, wurde der Hochaltar der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht. Die Kapelle hatte nur ein sehr kurzes Langhaus, dafür aber drei Chöre, sodass sie den Grundriss eines Kleeblattes hatte. Bei der Pfälzer Kirchenteilung 1705/06 wurde den Katholiken die Kirche am Berg als Pfarrkirche zugewiesen. Somit wurde das kurze Zeit bestehende Simultaneum der St. Peterskirche, die somit ganz den Reformierten zugesprochen wurde, aufgelöst. Durch Beschädigungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 und der Abtragung des Nordchores Mitte des 18. Jahrhunderts entstand der heutige Zustand.

    Der Außenbereich ist täglich geöffnet.

  • Niederheimbach, Maria Himmelfahrt

    Den ältesten Bauteil stellt der Turm dar. In deren Erdgeschoss befand sich der ursprüngliche, nach Osten gerichtete, Chor. Später wurde der Chor in eine bergseitige Erweiterung verlegt. Die Kirche verdankt ihr heutiges Aussehen hauptsächlich den Erweiterungsmaßnahmen der Jahre 1915 bis 1921. Damals wurde die Kirche nach Süden ausgerichtet, damit ein langgezogener Kirchenraum entstehen konnte.

  • Oberheimbach, St. Margaretha-Kirche

    Die frühgotische Kirche besteht aus drei schmalen Schiffen. Sie wurde vielfach erweitert und umgebaut. So wurde beispielsweise die nördlich der Kirche gelegene ursprüngliche Friedhofskapelle St. Michael in den Kirchenbau mit einbezogen. Der Turm erhielt eine barocke Haube, ebenso der Dachreiter über dem Chorbogen.

  • Oberheimbach, Hl. Kreuzkapelle

    Am Ortsende steht die mittelalterliche kleine Kreuzkapelle. Sie erhielt einen neugotischen Dachreiter.

  • Trechtingshausen, St. Clemenskirche

    Die alte Pfarrkirche von Trechtingshausen war die St. Clemenskapelle außerhalb des Ortes, am Friedhof gelegen. Anstelle der Kirche befand sich inmitten des Ortes ursprünglich eine Kapelle. Die heutige Kirche wurde 1922/23 als Kuppelbau erschaffen. Der Turm ist möglicherweise noch romanisch und hat eine barocke Haube.

  • Trechtingshausen, St. Clemenskapelle

    Die dreischiffige spätromanische Basilika befindet sich auf dem Friedhof südlich des Ortes. Sie ist nicht symetrisch angeordnet. Nur auf der Süd-West-Ecke befindet sich ein polygonaler Turm. Im Inneren befinden sich Reste der spätmittelalterlichen Wandbemalungen.