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Herzlich Willkommen bei der

Pfarreiengemeinschaft Bacharach

Pfarrei St. Nikolaus Bacharach
Pfarrei Maria Himmelfahrt Niederheimbach
Pfarrei St. Margaretha Oberheimbach
Pfarrei St. Clemens Trechtingshausen

Liebe Gemeindemitglieder,

die Osterzeit ist eine schöne und bereichernde Zeit. Nicht nur der beginnende Frühling, das Wiedererwachen der Natur, sondern auch die Hoffnung und Sehnsüchte der Menschen nehmen wieder Fahrt auf. Sonne und Wärme bedeutet, gepaart mit den steigenden Impfzahlen, auch ein Stück Freiheit. Wir hoffen auf eine Zeit der Zuversicht, eine Zeit, die uns wieder viele Möglichkeiten eröffnet.

Bereichernd ist diese Zeit auch, dass mit der Feier der Auferstehung Christi, dass von ihm immer wieder genannte Leben in Fülle keine Spekulation oder Fantasie ist, sondern für jeden der sich auf den Weg mit ihm zusammen macht, erreichbar ist.

 In die Osterzeit feiern wir auch einige wichtige Feste. Nicht nur der weiße Sonntag (der traditionell der Tag der Erstkommunion ist) sondern auch der gute Hirte Sonntag. Gott selbst bringt sich noch einmal ins Gespräch als der gute Hirte. Er, der führt. Er, der uns den Weg weist zu diesem Leben in Fülle.

In der momentaner Lebenssituation stellen wir uns mit Recht die Frage, wie wir diesen Weg zur Lebensfülle, angesichts der Ohnmacht, Wut und Gleichgültigkeit in der Pandemie erkennen können.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Vorbilder, an die sich die Menschen halten konnten. Nun hat man den Eindruck, dass in der aktuellen Zeit diese Vorbilder aus der Mode gekommen zu sein scheinen. Woran liegst?

Denken wir vielleicht, dass diese Vorbilder die Messlatte zu hoch für uns gelegt haben? Oder haben andere Werte den Platz dieser Vorbilder eingenommen?

Christus hat uns gezeigt, dass wir alle Vorbilder sein können, weil Gott uns seine Liebe geschenkt hat. Eine Liebe, die wir nicht selbst verdienen müssen, weil er sie uns von Anfang an geschenkt hat.

Unser Auftrag ist es, diese Liebe zu leben und so Zeugnis zu geben für andere. Denn ich habe meinen Glauben nicht für mich alleine selbst bekommen.

Vielleicht führen wir diesen Gedanken uns noch einmal vor Augen. Vielleicht erinnern wir uns an Menschen, die für uns wichtig sind oder uns geprägt haben, eben Vorbilder waren, die für sich eine Konsequenz aus dieser Auseinandersetzung gezogen haben.

Ich wünsche uns, ganz gleich, an welchem Platz wir stehen und wirken, dass wir die Freude an unserem Glauben und am Leben mit Jesus Christus weitergeben mit den Mitteln, die uns mitgegeben worden sind.

Haben wir Mut.

Ihr

 

Michael Knipp, Pfr.