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Herzlich Willkommen bei der

Pfarreiengemeinschaft Bacharach

Pfarrei St. Nikolaus Bacharach
Pfarrei Maria Himmelfahrt Niederheimbach
Pfarrei St. Margaretha Oberheimbach
Pfarrei St. Clemens Trechtingshausen

Liebe Christinnen und Christen,

 

mit der Fastenzeit beginnen wir unsere innere Vorbereitung auf Ostern. Von diesen besonderen Zeiten ist auch die Fastenzeit nicht ausgeschlossen. Im Gegensatz zum letzten Jahr sieht es so aus, dass wir Ostern gemeinsam feiern können. Auch wenn wir es kaum noch hören können, selbst mit einer Impfung bleibt das Coronavirus noch eine Zeitlang unser Begleiter. Manche von uns wollen sich vielleicht aus dem Staub machen, innerlich wie äußerlich, um das gewohnte Leben wieder in Ansätzen leben zu können.

Aus dem Staub machen wir uns immer wieder dann, wenn wir keine Ver-antwortung für unser Handeln übernehmen wollen, wenn wir uns unsichtbar machen, wenn wir es nicht gewesen sein wollen….

Wenn wir es auch bei Menschen gelegentlich schaffen, sie zu täuschen, vor Gott gelingt uns das nicht. Wir können uns vor ihm nicht aus dem Staub machen. Er macht sich schließlich nicht vor uns aus dem Staub, sondern steht zu uns. Schon in seinem Namen drückt er das aus:

JHWH = ich bin für euch da.

 

Ich bin für euch da, wenn ihr vor den Realitäten weglaufen wollt.

Ich bin für euch da, wenn ihr zweifelt, an euch, an mir, an den Menschen um euch ….

Ich bin für euch da, wenn euch etliches misslingt.

Ich bin für euch da, wenn ihr enttäuscht die Flügel hängen lasst.

Ich bin für euch da, wo ihr Erfolg habt, Freude und Kraft euch übermannt.

Ich bin für euch da, zu aller Zeit und gehe eure Wege mit.

 

Die Fastenzeit stellt uns. Wir brauchen uns nicht aus dem Staub zu machen. Wir brauchen uns, dem Gott mit uns, zu stellen.

Als äußeres Zeichen wird uns ein Kreuz aus Asche auf die Stirn gezeichnet:

Denn Altbekanntes wird verbrannt, wird Asche, weil wir Korrektur und Zukunft brauchen. Asche birgt neues Leben, mit ihr wird der Boden gedüngt.

Das Kreuz mit Asche auf unserer Stirn soll in unser innerstes übergehen, als Zeichen des Heiles, Zeichen der Erlösung, Zeichen des neuen Lebens, Düngemittel der Zukunft.

Ich wünsche Ihnen und uns, dass wir erkennen, dass wir den Gott mit uns, gerade jetzt nötig haben und er uns die Zeit schenkt, dass wir korrigierend unser Leben anders gestalten können, denn aus Staub sind wir geworden und werden wieder zu Staub werden.

 

Ihr

Michael Knipp, Pfarrer